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Asylkrise: Können Hausboote und Pontons mit Wohncontainern eine Lösung bringen?

Belgiens Asylstaatssekretärin Nicole de Moor (CD&V) setzt bei der Unterbringung von Asylsuchern, die in unserem Land ein Recht auf Brot, Bad und Unterkunft haben, auf Wohnpontons. Auf einem solchen Boot in Gent (Fotos), das zu diesem Zweck schon 2016 und 2017 diente, wurden bereits rund 220 Asylbewerber untergebracht. Jetzt will die Staatssekretärin solche Wohnpontons auch in anderen Häfen anlegen lassen.

Andreas Kockartz
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Inzwischen klopfte die belgische Staatssekretärin für Asyl und Einwanderung auch schon bei den Hafenverwaltungen von Antwerpen, Brüssel, Ostende und Zeebrügge an.

In Brüssel hieß es dazu, wie die Nachrichtenplattform BRUZZ am Dienstag meldet, dass es „im Prinzip möglich ist, ein solches Boot in den Hafen zu schleppen.“ Doch der Brüsseler Hafen sei nicht sehr groß und ein solches Wohnboot dürfe auch die Schifffahrt nicht stören.

In Antwerpen und in Zeebrügge aber wurde bereits abgewunken. Brügges Bürgermeister Dirk De fauw (CD&V), der auch Vorsitzender des Fusionshafen von Antwerpen und Zeebrügge ist, sagte dazu gegenüber VRT NWS: „Wir haben in den letzten Jahren viel darin investiert, um Transitmigranten aus unseren Häfen fernzuhalten, die über diese Häfen Wege suchen, illegal nach Großbritannien zu gelangen.“

Jetzt sei man nicht unbedingt damit einverstanden, potentielle neue Transitmigranten in den Hafen zu lassen, die aus solchen Einrichtungen heraus versuchen könnten, auf Schiffe oder Fähren in Richtung britische Inseln zu kommen. 

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