Eine Person, die nicht mit Namen genannt werden möchte, hat ein Kriegstagebuch aus dem Zweiten Weltkrieg erworben und sucht jetzt die Familie des Soldaten, der dieses Tagebuch verfasst hat. Der Soldat soll aus Heusden bei Destelbergen in der Provinz Ostflandern stammen. Der heutige Besitzer möchte dessen Angehörigen dieses Tagebuch gerne übergeben und er möchte mehr über den Autoren erfahren.
Ein nicht genannter Käufer eines Kriegstagebuchs sucht die Angehörigen des Autoren
Der heutige Besitzer des Kriegstagebuchs des Soldaten aus Heusden bei Destelbergen erwarb das Buch online über eine Auktionswebseite. Dieses Tagebuch ist über 80 Jahre alt. Offenbar hat es der Autos in den ersten Kriegsmonaten 1940 geschrieben. Der Käufer dieses Tagebuchs sucht jetzt die Familie oder die Nachkommen des Verfassers, denn er will ihnen einerseits dieses Buch überreichen und andererseits mehr über den Soldaten von damals erfahren.
Gegenüber dem VRT-Sender Radio 2 erzählte der Käufer vor einigen Tagen, dass der Soldat ein gewisser Odiel Vanryckeghem gewesen sein müsste: „Der Name steht in dem Tagebuch. Der Soldat erwähnt auch Heusden, also vermute ich, dass er von dort stammt.“ Über einen Aufruf via Facebook und über die „Familienkunde Flandern“ erhofft sich der heutige Besitzer des Tagebuchs mehr erfahren zu können.
(Lesen Sie bitte unter dem Foto weiter, dass eine Seite zeigt, auf der die Ortschaften aufgelistet sind, in der der Soldat am Anfang des Zweiten Weltkriegs war)
„Ich hatte bereits Kontakt mit einer möglichen Enkelin, doch es gibt zu wenig Hinweise darauf, dass es sich um diesen Mann handeln könnte.“, so der Käufer.
„Er schrieb über seine Erfahrungen während der ersten Kriegstage. Er war vermutlich Soldat bei einer medizinischen Einheit. Er beschreibt ein Feldlazarett und auch die Verwundeten, die dorthin gebracht wurden. Das Tagebuch beginnt am 10. Mai 1940, dem ersten Kriegstag in Belgien. Der Text zeichnet ein gutes Bild davon, was der Soldat beim Überfall Belgiens durch die Deutschen mitgemacht hat. Er schrieb über seine Erinnerungen und über seine Gefühle - jeden Tag.“
Die Geschichte, bzw. die Eintragungen dieses Kriegstagebuchs enden genau einen Monat später am 10. Juni 1940. Das war wohl der Tag, an dem der belgische Soldat wieder nach Hause kam.
