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Gleise im Genter Seehafen

North Sea Port: Investitionen in den Schienenverkehr zwischen Gent und Terneuzen

Eine neue Studie und Umfragen unter Anwohnern sollen den Weg für eine 205 Mio. € schwere Investition in die Schieneninfrastruktur zwischen Gent und Terneuzen ebnen. Sowohl die Niederlande, als auch Belgien wollen die Kapazität dieser Güterbahnverbindung erhöhen. Für North Sea Port, den Fusionshafen von Gent, Terneuzen und Vlissingen ist diese Bahnstrecke sehr wichtig.

Andreas Kockartz Belga
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Diese Studie bezieht Anwohner und Organisationen z.B. aus dem Naturschutz mit ein, denn ein solches Projekt kann sich durch Verfahren rund um Genehmigungen in die Länge ziehen. North Sea Port und das zu diesem Zweck ins Leben gerufene Gremium „Rail Ghent Terneuzen“, zu dem der belgische Bahninfrastruktur-Dienstleister Infrabel und sein niederländisches Pendant ProRail gehören, beginnen diese Studie im Herbst dieses Jahres.

Die Studie soll in Zusammenhang mit einer möglichen neuen Schieneninfrastruktur die Auswirkungen auf Umwelt und Anwohner aufzeichnen, aber auch Anpassungen im Bereich Raumordnung und Nachhaltigkeit. Dazu sollen mehrere Szenarien ausgearbeitet werden, von denen eine dann wohl umgesetzt werden soll.

Bisher liegen drei Optionen auf dem Tisch: Eine neue Bahnlinie am östlichen Ufer des Kanals Gent-Terneuzen zwischen den niederländischen Ortschaften Axel und dem flämischen Zelzate, ein neuer Gleisbogen im Osten der Sluiskil-Brücke in Terneuzen und eine neue Bahnverbindung nördlich der Gleise bzw. des Rangierbahnhofs am Kluizendock im Hafen von Gent.

Die drei Partnerhäfen beugen sich im Rahmen dieser Studie auch über die Frage, ob schon seit längerem bekannten Probleme auf der heutigen Strecke gelöst werden können. Diese sind inzwischen im Rahmen einer umfassenden Voruntersuchung, die die Europäische Union finanzierte, erfasst. 

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