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Vias-Statistik 2022: Ein Drittel der Verkehrstoten in Belgien waren schwache Verkehrsteilnehmer

Aus der Unfallstatistik 2022 des belgischen Institutes für Verkehrssicherheit, Vias, ist ersichtlich, dass rund ein Drittel der Todesopfer bei Verkehrsunfällen schwache Verkehrsteilnehmer, wie Fußgänger und Radfahrer waren. Insgesamt verloren letztes Jahr in Belgien 521 Menschen ihr Leben im Straßenverkehr.

Andreas Kockartz
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Noch nie sind in Belgien innerhalb eines Jahres so viele Radfahrer bei Verkehrsunfällen ums Leben gekommen. 2022 kamen 95 Radfahrer bei Unfällen zu Tode. Ein Jahr zuvor registrierte Vias 74 Fahrradfahrer, die bei Unfällen ums Leben gekommen waren.

Die Unfallstatistik des belgischen Verkehrsinstitutes stellt fest, dass es sich bei etwa der Hälfte der Verkehrstoten, die mit dem Rad unterwegs waren, um ältere Personen handelt, um Radfahrer, die älter als 65 Jahre sind. Und 4 von 10 der Betroffenen waren mit E-Bikes oder mit Speedpedelecs unterwegs. Laut Vias sorgen vor allem die älteren Radfahrer für die negative Entwicklung in den Unfallstatistiken.

Ein Drittel der Todesopfer im Straßenverkehr in Belgien waren Fußgänger. Genau 80 Personen, die zu Fuß unterwegs waren, kamen bei Unfällen ums Leben. 4 Personen kamen bei Unfällen mit E-Steps ums Leben.

Auffallend ist auch, dass es bei der Entwicklung der Unfallstatistik deutliche regionale Unterschiede gibt. So steigen die Zahlen der Todesopfer im Straßenverkehr in der Region Brüssel-Hauptstadt und in der Wallonie, während sie in Flandern sinken. Hier sank die Zahl der Verkehrstoten im Vergleich zu 2021 um 7 %.

Doch auch hier gibt es unterschiede zwischen den Provinzen: In Limburg (-15), Antwerpen (-11) und Flämisch-Brabant (-6) gingen die Zahlen nach unten. In Ostflandern (+5) und in Westflandern (+7) stiegen sie letztes Jahr weiter an.

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