Vier Rollstuhlfahrer aus Flandern haben De Lijn verklagt. Sie fühlen sich durch die Nahverkehrsgesellschaft diskriminiert, denn diese benachteilige sie auf Basis ihrer Einschränkung. Bei dem Gerichtsverfahren geht es um insgesamt 13 Vorfälle, bei denen der eine oder der andere Kläger nicht oder nur schwerlich in einen Bus oder in eine Straßenbahn von De Lijn gelangte.
Vier Rollstuhlfahrer ziehen die flämische Verkehrsgesellschaft De Lijn vor den Richter
Andreas Kockartz
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Das Zentrum für Chancengleichheit Unia tritt als Nebenkläger auf, wie die flämische Tageszeitung Gazet van Antwerpen dazu schreibt. Bei De Lijn heißt es dazu, dass alle Busse für Personen mit einer Einschränkung zugänglich seien und dass dies bei 85 % der Straßenbahnen in den kommenden beiden Jahren ebenfalls der Fall sein soll.
Und bis 2030 will De Lijn alle Bus- und Tramhaltestellen in Flandern behindertengerecht gestalten. Doch für Dito, dem flämischen Interessenverband für Personen mit einem Handicap, dauert dies alles zu lange, denn die Probleme seien schon sehr lange bekannt. Dito ist nicht in diesen Prozess mit einbezogen, teilt jedoch den Frust über die Zustände im öffentlichen Nahverkehr in Flandern.
