Nach dem Erstligaspiel zwischen Club und Cercle Brügge haben sich Anhänger beider Mannschaften in einem Café in ihrer Stadt geprügelt. Bei der Randale im Café Bras wurde sogar ein Feuerwerkskörper abgeschossen. Verletzt wurde niemand, doch die Polizei nahm 18 Personen fest. Auch vor dem Spiel musste die Polizei eingreifen, um Konfrontationen zu verhindern.
Die Polizei war schnell vor Ort und nahm 18 Personen fest. Nach Aufnahme der Personalien auf der Wache wurden diese aber wieder laufengelassen. Bilder von Überwachungskameras auch aus dem Café helfen dabei, die Krawallmacher identifizieren zu können. Auf diesen Bildern ist offenbar zu sehen, wie sich gegnerische Fans gegenseitig provozieren und wie die darauffolgende Rangelei eine Prügelei jeder gegen jeden in der Kneipe auslöst.
Darauf ist auch zu sehen, wie jemand einen Feuerwerkskörper zündet und auf gegnerische Fans abfeuert. Zum Glück wird die Rakete von einem Stuhl abgefangen, der allerdings verschnörkelt, wie Café-Betreiber Sander Dubbocage erzählt: „In den 24 Jahren, in denen ich dieses Café betreibe, habe ich das noch nie erlebt. Fußballkrawalle passieren nun mal, doch nicht am Nachmittag. Und noch nie bei einem Stadtderby. Ich habe haarscharfe Bilder von den Tätern und die Polizei bekommt die. Die Täter werden ihrer Strafe nicht entgehen.“ Jetzt liegt der Ball bei der Staatsanwaltschaft und bei der Frage, ob diese Verfahren eröffnet.
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Schon vor dem Anpfiff kam es am Gistelse Steenweg fast schon zu einer Konfrontation zwischen Anhängern beider Mannschaften. Ultras von Club Brügge zogen mit gezündeter Pyrotechnik in einem Umzug gemeinsam zum Stadion von Cercle ohne dass die Polizei davon wusste. Diese war allerdings wiederum schnell zur Stelle und sorgte dafür, dass der „Umzug“ einen anderen Weg nahm, um nicht an den Cercle-Fancafés vorbeizuziehen. Damit konnten Krawalle und Schlägereien zunächst vermieden werden.
Das Spiel zwischen Club und Cercle Brügge endete mit einem 2:2-Unentschieden. Damit verliert Club Brügge weiter den Anschluss an die in der Tabelle führenden Mannschaften.

