Nach seinem Triumph bei den Ensors, den flämischen Filmpreisen, mit sechs Auszeichnungen ist Lukas Dhont's (Foto) "Close" der größte Anwärter bei der Verleihung der Magrittes du Cinéma. Dies sind die wichtigsten Filmpreise im französischsprachigen Belgien, die am Samstag, den 4. März, verliehen werden. "Close" wurde nicht weniger als 10 Mal nominiert, was einen Rekord darstellt.
"Close" mit 10 Nominierungen größter Anwärter bei den Magrittes, den Filmpreisen im französischsprachigen Belgien
Der Preisregen reißt für Lukas Dhont nicht ab, denn im Vorfeld der Oscars hat sein Film "Close" noch Chancen auf 10 Magrittes du Cinéma. Noch nie hat ein Film so viele Nominierungen für die wichtigsten Filmpreise im französischsprachigen Belgien erhalten. Mit 6 Ensors von 13 Nominierungen war "Close" bereits der große Gewinner in den Filmkategorien bei der Verleihung der Ensors am vergangenen Wochenende auf dem Filmfestival in Ostende.
Trotz der vielen Nominierungen hat "Close" keine Chance auf den wichtigsten Magritte-Preis, den für den "besten Film". Nur Filme, in denen überwiegend Französisch gesprochen wird, kommen für diese Auszeichnung in Frage.
"Close" hat Chancen auf den Magritte-Preis für den "besten flämischen Film". In dieser Kategorie konkurriert "Close" gegen "De acht bergen" von Felix van Groeningen und Charlotte Vandermeersch, "Rebel" von Adil El Arbi und Bilall Fallah und "Nowhere" von Peter Monsaert.
Die beiden Hauptdarsteller von "Close", Eden Dambrine und Gustav De Waele, haben beide Chancen auf den Preis für das "beste männliche Nachwuchstalent". Bei den Ensors schaffte es Dambrine immerhin in der Kategorie "Beste schauspielerische Leistung in einer Hauptrolle in einem Film".
Die anderen Magritte, die "Close" gewinnen kann, sind die für den besten ausländischen Film in Koproduktion, die beste Kamera, den besten Bildschnitt, die beste Ausstattung und das beste Kostüm. Zwei Schauspieler haben ebenfalls Chancen auf den Magritte-Preis für den besten Nebendarsteller: Emilie Dequenne, die in "Close" die Rolle der Mutter Sophie spielt, und Igor Van Dessel, der "Charlie" spielt.

