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Inland
Wirtschaft

Langsamer steigende Inflation und steigendes Wirtschaftswachstum in Belgien

Die Inflation ist in Belgien in diesem Monat etwas zurückgegangen. Laut den aktuellen Zahlen des belgischen Wirtschaftsministeriums liegt die Inflation im Januar bei 8,05 %, das bedeutet, dass die Teuerungsrate um 8 % gegenüber Januar 2022 angestiegen ist. Das bedeutet, dass sie zum ersten Mal wieder unter der 10 %-Marke liegt. Allerdings ändert das noch nichts an den weiterhin hohen Preisen für Lebensmittel. Indessen ist das Wirtschaftswachstum in Belgien leicht angestiegen. 

Andreas Kockartz
Veröffentlicht:

Die Inflation sinkt in Belgien nun schon drei Monate in Folge. Noch im Dezember 2022 lag sie bei 10,35 % und im Oktober stand der Wert der Teuerungsrate sogar noch bei 12,27 %.

Also wird das Leben nach und nach wieder billiger bzw. weniger schnell teurer. Im Vergleich zum vergangenen Jahr im Allgemeinen ist das Leben allerdings deutlich teurer geworden.

Das ist vor allem bei den Lebensmitteln spürbar, denn hier sind die Preise im Vergleich zu vor einem Jahr um 15,59 % angestiegen. Die Preise für Erdgas und Elektrizität, letztes Jahr noch die eigentlichen Verursacher der hohen Inflation, sinken gerade wieder. 

Trotzdem steigendes Wirtschaftswachstum

Das Wirtschaftswachstum in Belgien ist im letzten Quartal 2022, also in den Monaten Oktober, November und Dezember, leicht angestiegen. Dies ist aus den ersten Berechnungen der Belgischen Nationalbank (BNB) ersichtlich.

In diesem Zeitraum ist das Brutto-Inlandsprodukt (BIP) in unserem Land um knapp 0,1 % gestiegen. Im Dienstleistungssektor und am Bau wachsen die Zahlen (wieder), doch auf Ebene der Industrie ist das Wachstum rückläufig, so die BNB.

Volkswirte gingen noch vor Wochen davon aus, dass Belgien vor einer Rezession stehe, dass es also der gesamten Wirtschaft schlechter gehen soll, aus, doch dies ist bisher nicht der Fall.

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