2022 sind rund 6 Millionen Berichte via verdächtig@safeonweb.be eingegangen. Das ist die Meldestelle für verdächtige Links, Emails oder Phishing-Versuche. Bei Safe on Web werden solche Meldungen untersucht und gegebenenfalls gesperrt, was zu über 650.000 Blockierungen führte.
6 Millionen Berichte und Warnungen über „Safe on Web“ in Belgien im vergangenen Jahr
Auffallend war letztes Jahr, dass die Betrüger dabei mit der Aktualität spielen. Zahlreiche Phishing-Berichte wurden z.B. rund um das Thema Energiekrise versendet, sagte Miguel De Bruycker vom belgischen Zentrum für Cybersicherheit gegenüber VRT NWS. Safe on Web verschickte 2022 über 80 Warnungen über die eigene App.
„Wer doch eine dieser blockierten und verdächtigen Links anklickte, der wurde auf diese Weise vor Betrug behütet. Und dies ist nur möglich, dank der Aufmerksamkeit der Bürger. Deshalb ist es weiter essentiell, dass die Leute uns weiter verdächtige Mails zuschicken“, so De Bruycker gegenüber der VRT-Verbraucherschutz-Radiosendung „Der Inspektor“ („De inspecteur“, Radio 2).
Aktuell kann Safe on Web in Belgien Phishing-Mails noch nicht selbst blockieren, wohl aber die Links in diesen Mails: „Das Stoppen dieser Mails ist sehr schwierig, doch dieses Jahr werden wir ein neues System gemeinsam mit den Internetprovidern einführen. Ziel ist nicht nur verdächtige Links zu blockieren, sondern dass wir auch die Mails selbst daran hindern, in unseren Mailboxen zu landen.“
