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Flandern setzt Pipelineprojekt zwischen Antwerpen und dem Ruhrgebiet vorläufig aus

Die flämische Regierung hat das Projekt einer Pipeline zwischen dem Hafen von Antwerpen (Foto) und dem deutschen Ruhrgebiet vorläufig ausgesetzt, wie die zuständige Landesumweltministerin Zuhal Demir am Freitag bekannt gab. Laut Demir ist die konkrete Nutzung dieser Pipeline noch unklar. Sie wird vor allem von der Chemiebranche für den Transport von Rohstoffen gefordert. Viele Anwohner der Pipeline-Trasse lehnen das Projekt jedoch ab.

Belga
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Die Region Flandern hatte vor zwei Jahren eine öffentliche Anhörung über den Bau einer Pipeline zwischen dem Antwerpener Hafen und dem Ruhrgebiet eingeleitet, bei der die betroffenen Gemeinden ihre Bedenken über das Projekt äußern konnten, das den Transport von Chemikalien zwischen dem belgischen Hafen und der deutschen Industrieregion ermöglichen sollte.

Angesichts der zahlreichen Reaktionen von Anwohnern und Umweltverbänden und der zusätzlichen Studien sei nun klar, dass das Projekt, das 2020 nach einer ersten Aussetzung wieder aufgenommen wurde, grundlegend angepasst werden müsse, räumte Ministerin Zuhal Demir ein.

So müssen die Industriepartner ihren Zeitplan und ihre Begleitmaßnahmen präzisieren. Die flämische Regierung verlangt außerdem, dass das Projekt ohne Enteignungen durchgeführt wird und dass Umweltschäden so weit wie möglich vermieden werden.

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