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Drogenkriminalität in Antwerpen: Schon wieder Explosion in einem Gebäude in Hoboken

Vergangen Nacht wurde erneut ein Sprengsatz im Eingangsbereich eines Wohnhauses im Antwerpener Stadtteil Hoboken gezündet. Die Täter hängten auch ein Transparent auf und es wurden mehrere Schüsse abgefeuert. Die Polizei vermutet eine Verbindung zum Drogenumfeld. "Ich habe schon tausendmal gemeldet, dass wir hier nicht sicher sind", sagte eine Anwohnerin.

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In der vergangenen Nacht wurde gegen 4 Uhr ein Anschlag auf ein Wohnhaus in der Praaglaan in Hoboken an der Grenze zu Wilrijk (Antwerpen) verübt. Ein Sprengsatz detonierte im Korridor.

Die Täter gaben auch mehrere Schüsse in Richtung des Gebäudes ab und hängten ein Transparent auf. Dieses wurde bei der Explosion beschädigt, so dass die Nachricht unleserlich wurde. Es ist von zwei Verdächtigen die Rede. Sie sind vorerst spurlos. Unmittelbar nach dem Angriff trafen die Feuerwehr und der Minenräumdienst DOVO am Tatort ein, ebenso wie das Justizlabor für eine Spurenuntersuchung. Die Staatsanwaltschaft beauftragte einen Ermittlungsrichter.

Marie Dijkers ist für vier Straßenblöcke in Hoboken zuständig. Sie wohnt im Erdgeschoss und wurde von den Schüssen aufgeschreckt: "Gegen vier Uhr hörte ich zuerst sechs Schüsse in die Türen, dann einen Knall. Die ganze Halle wurde verwüstet." Ihr zufolge gibt es eine klare Verbindung zur Drogenszene: "Ich habe bereits berichtet, dass die Frau, die über uns wohnt, in den Drogenhandel verwickelt ist. In den Containern ihrer Firma wurden Drogen entdeckt. Ich habe schon tausendmal gemeldet, dass wir nicht mehr sicher sind und dass es jetzt reicht".

Marc Wils wohnt ebenfalls in dem betroffenen Gebäude und ist besorgt. Er sagte VRT NWS, dass erst gestern eine mobile Polizeikamera in der Straße installiert wurde. Aber das hat den Anschlag nicht verhindern können. "Als wir in dieser Nacht Knallgeräusche hörten, gingen wir sofort auf den Balkon, um nachzusehen. Wir haben keine Verdächtigen gesehen. Dann sahen wir das ganze Glas auf dem Boden liegen und wussten, dass es einen Anschlag gegeben hatte. Unser Auto wurde beschädigt. Gestern kam die Polizei, um eine Kamera zu installieren, sie sagten, jemand in unserem Block werde bedroht.“

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