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1.800 Stadionverbote und 900.000 € an Geldbußen in der Fußballsaison 2021-2022 in Belgien verhängt

Die Fußballzelle des belgischen Innenministeriums hat in der vergangenen Fußballsaison 2021-2022 über 1.800 Stadionverbote gegen Hooligans und andere Krawallmacher verhängt. Überdies verhängte sie Bußgelder nach Straftaten in den Stadion in Höhe von mehr als 900.000 €.

Andreas Kockartz
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Insgesamt bearbeiteten das Innenministerium und die Justiz in dieser Zeit nicht unbedingt mehr Vorgänge, als in der Saison davor, doch die auferlegten Sanktionen waren dieses Mal deutlich schwerer: Doppelt so viele Monate Stadionverbote als 2021-2022 wurden verhängt und die Summe der verhängten Bußgelder war auch deutlich höher. Das bedeutet schlicht und einfach: Vergehen in den Fußballstadien werden in Belgien jetzt strenger geahndet.

Durch zusätzliche Kameras und auch durch Zeugenaussagen von echten Fußballfans ist die Chance, erwischt zu werden, höher geworden. Mit schwereren Strafen und mit verschärften Zugangskontrollen an den Eingängen der Stadien sollen in Zukunft Randale, körperliche Gewalt, Zerstörungen und das Zünden von Krachern, Feuerwerkskörpern und Pyrotechnik zurückgedrängt werden.

Lorin Parys, CEO der Pro League - das ist der Dachverband des Profifußballs in Belgien - weiß, dass der Weg dahin schwer sein wird: „Ich werde erst zufrieden sein, wenn wir keine Stadionverbote mehr verhängen müssen. Zufrieden bin ich allerdings mit dem Signal an die 99,9 % Menschen, die live bei Fußballspielen sein wollen, dass wir deren Sicherheit ernst nehmen. Denn wir machen das letztendlich für sie.“ 

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