Das Königliche Meteorologische Institut (KMI) in Ukkel bei Brüssel warnt vor Starkregen, Schnee und Straßenglätte im Laufe des Montags sowie für die Tage danach und gibt Wetterwarncodes aus. Ab Montagnachmittag gilt in den Provinzen Lüttich und Luxemburg „Code Orange“ und in den Provinzen Namür und Hennegau „Code Geld“. Doch auch in Teilen Flanderns kann es regnen oder schneien und, wie auch im Rest des Landes, können Flüsse, Kanäle oder Bäche über ihr Ufer treten (wie z.B. an der Maas, wie hier in Maasmechelen in Limburg - Foto oben).
Das Wetter in Belgien: Viel Regen, Schnee und Straßenglätte
In den Ardennen und in Ostbelgien kann in der zweiten Tageshälfte am Montag mit 15 bis 20 cm Schnee gerechnet werden und auch im Rest der südlichen Regionen des Landes kommt es zu winterlichen Niederschlägen. Wo es in Belgien nicht schneien wird, muss laut KMI mit Starkregen gerechnet werden.
Für einige Flüsse in der Wallonie gilt zudem Hochwassergefahr, also es kann mit Überschwemmungen gerechnet werden, da die Pegel bereits fast ihre Höchststände erreicht haben, wie die Behörden in der Wallonischen Region melden. Besonders betroffen ist hier die L’Eau Noire und ihre Nebenflüsse, wie unsere Kollegen bei der RTBF am Wochenende meldeten. In Ostbelgien gilt für Our, Vienne, Weser, Amel und Ourthe eine Vorwarnstufe.
In Flandern wird stürmisches Wetter (mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 70 km/h) mit lokal sehr ergiebigen Niederschlägen in den Provinzen West- und Ostflandern sowie Antwerpen gemeldet. Örtlich können die Niederschlagsmengen 25 bis 30 Liter Regen pro Quadratmeter erreichen und auch hier haben bereits verschiedene Flüsse, Kanäle und Bäche kritische Pegelstände erreicht. Das ist z.B. an der Ijzer, der Dender, der Moervaart und der Tijdume und vor allem an der Maas in Limburg der Fall (Foto oben). Am Montagmorgen gab es bereits die ersten Sturmschäden (Foto unten).
In der Nacht von Montag auf Dienstag klart es aus Richtung Nordwesten wieder auf und es wird wieder trocken, wobei es in den Ardennen doch eher bewölkt bleibt. Die Temperaturen können dann unter den Gefrierpunkt bis auf -2 und -4°C sinken. Es bleibt windig. Der Dienstag soll überwiegend trocken bleiben, doch im Grenzland zu Deutschland im Osten des Landes kann es vereinzelt noch weiter etwas schneien. Es bleibt kalt mit Werten von höchstens 2°C. Im Hohen Venn liegen die Temperaturen dann um den Gefrierpunkt.
