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Das Schiff ganz links ist das russische Kriegsschiff, die anderen Schiffe (darunter ein Schiff der britischen Royal Navy) begleiten es.

Russisches Kriegsschiff fährt an der belgischen Küste vorbei

Eine russische Fregatte ist am Donnerstag in internationalen Gewässern an der belgischen Küste vorbeigefahren. An Bord des Kriegsschiffes befand sich nach russischen Angaben ein Hyperschall-Marschflugkörper. Nach Angaben des belgischen Fregattenkapitäns Kurt De Winter ist die Passage der russischen Fregatte keine Seltenheit. 

Martina Luxen
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Die Fregatte Admiral Gorshkov hatte am 4. Januar Seweromorsk an der russisch-finnischen Grenze verlassen. Russland selbst hatte bekannt gegeben, dass sich an Bord des Kriegsschiffes ein Hyperschall-Marschflugkörper befand. Die Fregatte wurde von dem Versorgungsschiff Kama begleitet. Die beiden Schiffe wurden nacheinander von der norwegischen und der britischen Marine eskortiert. Am Mittwoch passierten sie den Ärmelkanal in internationalen Gewässern.  

Auch die belgische Marine folgte dem russischen Schiff, wie eine belgische Militärquelle bestätigte. Die Marine verfügt über ein Schiff, das 24 Stunden am Tag für diesen Zweck zur Verfügung steht. Die Schiffe fuhren 50 bis 60 Kilometer von der belgischen Küste entfernt, so die Quelle.

"Das passiert ziemlich oft. Es ist das normale Verfahren, mit mehreren Schiffen zu passieren. Das ist in internationalen Gewässern erlaubt. Letztes Jahr waren etwa 100 russische Schiffe gemeldet worden, von Fregatten und Tankern bis hin zu Schleppern und Landungsbooten", erklärt Kurt De Winter, Direktor des Maritimen Operationszentrums.  

"Es wäre aber das erste Mal gewesen, dass sie eine Rakete an Bord gehabt hätten”, so De Winter weiter. Der Marineoffizier vermutet, dass die Russen dies auch lediglich zu Abschreckungszwecken behaupten können. 

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