Die Zahl der elektrisch betriebenen Firmenwagen in Belgien steigt schnell. Im vergangenen Jahr waren 6 von 10 der neugekauften Firmenfahrzeuge entweder reine Elektroautos oder zumindest Plug-in-Hybridfahrzeuge, die auch über einen Verbrennungsmotor verfügen, wie die flämische Tageszeitung Het Laatste Nieuws schreibt. Inzwischen investiert die Brüsseler Hauptstadt-Region in mehr Ladestationen für E-Autos.
6 von 10 neuen Firmenwagen waren letztes Jahr Elektroautos – Brüssel erhöht die Zahl der Ladestationen
Der belgische Sektorverband für elektrische Mobilität geht davon aus, dass sich der Trend hin zum E-Autos im Firmenbereich in diesem Jahr noch beschleunigen wird. Belgien befindet sich in dieser Hinsicht in einer Übergangsphase, bei der es allerdings schnell gehen muss. Bis 2026 sollen alle Firmenwagen in unserem Land elektrisch angetriebene Fahrzeuge sein.
Inzwischen betrifft dieser Trend zum elektrisch betriebenen Fahrzeug in Belgien auch Behörden, wie die belgische Post (Bpost), und auch Liefer- und Lastwagen, die z.B. in die Innenstädte hineinfahren müssen.
Noch hinkt aber die Ladeinfrastruktur hinterher. Die Brüsseler Region will jetzt z.B. vorpreschen und plant, bis 2035 insgesamt 22.000 öffentliche Ladestationen einzurichten. In einer ersten Phase sollen zum Beispiel Projekte für „ultraschnelle“ Stationen mit insgesamt 500.000 € gefördert werden.
Aktuell stehen in der Hauptstadt-Region erst etwa 2.700 öffentlich zugängliche Ladestationen zur Verfügung und noch dieses Jahr sollen rund 1.400 weitere hinzukommen. Ziel ist, dass jeder Brüsseler eine „Stromtanke“ im Umkreis von 150 Metern rund um seinen Wohnsitz finden kann.
Eine weitere Idee der Brüsseler Regionalregierung ist, Betreiber von Parkplätzen oder Parkhäusern bei der Einrichtung von normalen aber auch von schnellen Ladestationen zu unterstützen. Behörden und Unternehmen, wie die Post oder wie Zustelldientste oder andere Firmen haben inzwischen eigene Landestationen auf ihrem Betriebgsgelände.
