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Großer Stromausfall in Antwerpen: Ampeln ausgefallen, stillstehende Trams und Menschen in Aufzügen blockiert

In weiten Teilen Antwerpens, in einigen Hafenbereichen und im Distrikt Merksem ist nach einem Stromausfall durch einen Defekt in einer Trafostation ein Verkehrschaos entstanden. Die Ampeln sind ausgefallen, zahlreiche Straßenbahnen sind stehen geblieben und mancherorts sind Menschen in Aufzügen blockiert. 

Andreas Kockartz
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Der Grund für diesen Stromausfall ist ein Schaden in einer Transformatorenstation, in der Elektrizität in Niedrigstromspannung umgewandelt wird. Die Panne entstand just zu einem Zeitpunkt, an dem am zweiten Transformatur Unterhaltsarbeiten durchgeführt wurden. 

Gegen etwa 11 Uhr am späten Vormittag war der Strom ausgefallen. Gegen Mittag hatten zwei Drittel der betroffenen städtischen Gebiete wieder Strom, weil Stromnetzbetreiber Fluvius auf andere Trafostationen umschalten konnte. Doch im Stadtzentrum kam bis dahin noch kein Strom an. Kurz vor 13 Uhr konnte dann Entwarnung gegeben werden.  

Bis dahin konnte das Problem über die Umleitung auf andere Trafostationen nicht vollständig gelöst werden. Netzbetreiber Fluvius arbeitete mit Hochdruck gemeinsam mit dem Hochspannungs-Netzbetreiber Elia daran, um das Problem in den Griff zu bekommen, was ja auch gelang.

Dieser Stromausfall hatte enorme Auswirkungen auf das öffentliche Leben. Überall in der Stadt versuchte die Polizei den Verkehr zu regeln, da Ampeln ausgefallen waren und da überall stehengebliebene Trams den Straßenverkehr blockierten, vor allem dort, wo die Straßenbahnschienen in der Straße verlaufen.

Bei der Notrufzentrale meldeten sich unter anderem mehrere Personen, die in Aufzügen gefangen waren, wie die Feuerwehr meldet. Alle Mannschaften waren ausgerückt, um Menschen aus den Liften zu befreien. 

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