Nach dem die belgischen Metro-Warenhäuser kürzlich übernommen worden sind, kommt jetzt für die Makro-Geschäfte das Aus. Das Antwerpener Handelsgericht erklärte das Mutterhaus Makro Cash & Carry Belgium für bankrott. Damit verlieren die 1.400 Mitarbeiter ihren Arbeitsplatz, wie aus Gewerkschaftskreisen verlautete.
Die belgischen Makro-Warenhäuser haben offiziell Konkurs angemeldet - 1.400 Jobs gehen verloren
Makro Cash & Carry Belgium hatte erst am Montagabend Konkurs angemeldet und schon am Dienstagvormittag wurde das Unternehmen für bankrott erklärt. Die Warenhäuser waren bereits seit Ende Dezember geschlossen, doch bis jetzt musste auf das definitive Ende gewartet werden.
Makro Cash & Carry Belgium, das Unternehmen, dass die Makro- und die Metro-Warenhäuser betrieb, funktionierte seit Mitte September unter Gläubigerschutz durch das Handelsgericht in Antwerpen. Damit wurde ein Verfahren eingeleitet, mit dem das Unternehmen entweder vollständig oder in Teilen verkauft werden sollte.
Für die Metro-Geschäfte - 11 Warenhäuser für den Gastronomie-Großhandel - wurde mit der Sligro-Gruppe ein Übernahmekandidat gefunden, doch für die 6 belgischen Makros gab es keine Lösung. Die Kuratoren erhielten zwar mehrere Angebote, die sie aber als unzureichend verwarfen.
