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Die Einwohner von Ninove wurden durch die archäologischen Ausgrabungen an der Abtei geführt

In Ninove in der Provinz Ostflandern wurde den Bewohner der Stadt zum ersten Mal ein Einblick in die archäologischen Ausgrabungsstätten an der Abtei der Mariä-Himmelfahrtskirche gewährt. Am Sonntagnachmittag wurde ihnen eine einmalige Führung geboten. Bei Arbeiten wurden kürzlich historische Elemente entdeckt, die bis auf das 12. Jahrhundert zurückgehen.

Andreas Kockartz
Veröffentlicht:

Der Gemeindeverband Solva in Ninove ist bereits seit Oktober dabei, aus Anlass der Neugestaltung des Abteiplatzes archäologische Bodenuntersuchungen durchführen zu lassen.

Schon in der jüngeren Vergangenheit, etwa seit 2017, wurden dort Ausgrabungen gemacht, doch die neuerlichen Untersuchungen erbrachten Elemente, die ein neues Licht auf die Geschichte dieser Abtei und damit auch der Stadt werfen.

Unter den Fundamenten der romanischen Kirche wurde u.a. das Fundament eines Gebäudes freigelegt, das wohl als Schlachthof oder als Metzgerei für eine damalige Herberge genutzt wurde. Daneben fand man eine dazugehörende Mülldeponie und Abwasserrohre sowie Mauer- und Fußbodenreste.  

„Jede Ausgrabung ist ein Puzzlestück. Die letzten Ausgrabungen hängen mit diesen neuen Arbeiten zusammen und erzählen die Geschichte der Abtei anhand der verschiedenen Bauphasen“, so Solva-Archäologe Wouter De Mayer am Sonntag gegenüber VRT NWS.   

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