Nach zwei Jahren, während denen Reisen wegen Corona kaum möglich war, fanden ausländische Urlauber in den nun zu Ende gehenden Weihnachtsferien wieder den Weg an die flämische Küste. Dies geht aus Zahlen hervor, die am Sonntag von Westtoer, dem Fremdenverkehrsamt von Westflandern, veröffentlicht wurden. Die Gesamtzahl der Tagestouristen und derjenigen, die an der Küste übernachteten, war jedoch leicht rückläufig.
Deutlich mehr ausländische Touristen an Flanderns Küste: Doppelt so viele Franzosen und Deutsche wie Weihnachten 2021
Trotz des launischen Wetters zieht die Tourismusbranche an der belgischen Küste eine positive Bilanz der Winterferien. Insgesamt wurden an der Küste 540.000 Tagestouristen gezählt, was einem Rückgang von 10 % im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Der größte Andrang herrschte am 27. Dezember, als 60.000 Touristen die Strandfreuden genossen.
Auch der Residenztourismus war rückläufig, und zwar um 5%, mit insgesamt 1,7 Millionen Übernachtungen. Wie jedes Jahr war die Silvesternacht die Nacht mit den meisten Gästen. Die Hotels an der Küste verzeichneten für das Jahresende eine durchschnittliche Auslastung von 70%, 2021 sollen es 75% gewesen sein.
Die Zahl der deutschen und französischen Gäste verdoppelte sich im Vergleich zu den Weihnachtsfeiertagen des Vorjahres, während der Anteil der niederländischen Gäste nach einem Höchststand im Jahr 2021 etwas zurückging.
Der Regionaldienst Westtoer erklärt sowohl den Anstieg der Zahl ausländischer Touristen als auch den Rückgang der Zahl inländischer Touristen mit der Aufhebung der Reisebeschränkungen, die während der Coronakrise galten. Die Rückkehr der ausländischen Touristen gleicht übrigens den Verlust der belgischen Touristen aus und sorgt dafür, dass die Küste wieder das Niveau der Besucherzahlen vor der Pandemie erreicht, freut sich Westtoer.
