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Inland
Wirtschaft

Ryanair-Personal stellt Management ein Ultimatum

Die Geschäftsführung von Ryanair hat bis Ende Januar Zeit, einen zufriedenstellenden Vorschlag zur Beilegung des Sozialkonflikts bei der Fluggesellschaft vorzulegen. Das hat das Personal auf einer Vollversammlung in Charleroi beschlossen. Bis dahin werden die Streiks ausgesetzt. Wenn sich keine Lösung abzeichnet, will das Personal danach an zwei Tagen im Monat streiken. 

Martina Luxen Belga
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Die belgischen Ryanair-Mitarbeitenden streiken auch wieder an diesem Wochenende. Am Samstag und Sonntag wurden deshalb am Flughafen Charleroi 152 Flüge gestrichen, davon 76 abfliegende und 76 ankommende. Die in Belgien ansässigen Stewards und Stewardessen von Ryanair legen die Arbeit nieder, weil die Geschäftsführung der irischen Billigfluglinie sich weigert, den gesetzlichen Mindestlohn zu zahlen.  

Auf einer Vollversammlung am Samstag in Charleroi hat das Personal beschlossen, die Streiks bis Ende Januar auszusetzen. Die Geschäftsleitung muss bis dahin einen Vorschlag vorlegen, sagte der Sekretär der Christlichen Gewerkschaft, Didier Lebbe. Sollte dies nicht gelingen, wird das Personal an zwei Tagen im Monat streiken, bis eine Lösung gefunden ist.  

Nach Angaben von Lebbe nahmen rund 200 Mitarbeiter an dem Treffen am Samstag teil. Die Mitarbeiter seien "sehr entschlossen und bereit, eine härtere Gangart einzuschlagen, wenn es nötig ist", heißt es. 

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