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Inland
Justiz

Schlag gegen die Drogenkriminalität in Belgien: Drogenboss geschnappt und eine Tonne Kokain beschlagnahmt

Polizei, Zoll und Justiz sind zwei Coups gegen die Drogenkriminalität gelungen. Im Hafen von Antwerpen entdeckte der Zoll über eine Tonne Kokain und in Rotterdam konnte ein Drogenboss gefasst werden, der in Belgien mit internationalem Haftbefehl gesucht wurde.

Andreas Kockartz
Veröffentlicht:

Das belgische Finanzministerium und der Zoll haben zum ersten Mal dieses Jahr eine Ladung Kokain im Hafen von Antwerpen entdecken und beschlagnahmen können. Der Zoll entdeckte in einem Container mit Tomatenmark insgesamt 1,25 Tonnen Kokain. Dieses Kokain wurde übrigens direkt vernichtet, denn die Verbrennungsöfen für beschlagnahmte Drogen haben die in der zweiten Jahreshälfte angestauten Mengen inzwischen verarbeiten können. Die Polizei ermittelt derzeit noch, woher der Container kam und wohin er geliefert werden sollte.

Drogenboss in den Niederlanden gefasst

Die niederländische Polizei hat in Rotterdam einen 67 Jahre alten Türken festnehmen können, der sich eine neue Identität zugelegt hatte. Der Mann war 2021 in Abwesenheit von einem belgischen Gericht zu 15 Jahren Haft verurteilt worden. Er war der Chef einer Bande, die Rauschgift in großen Mengen über den Hafen von Antwerpen nach Europa schmuggelte. Eine niederländische Sonderkommission konnte die eigentliche Identität des in Belgien gesuchten Mannes herausfinden. Die Bundesstaatsanwaltschaft in Brüssel beantragte umgehend die Auslieferung des Mannes an die hiesige Justiz. 

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