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Wieder weniger Geburten in Flandern im vergangenen Jahr

In den flämischen Krankenhäusern sind 2022 rund 60.500 Neugeborene zur Welt gekommen. Das waren etwa 2.300 Kinder bzw. 3,7 % weniger als noch im Jahre davor, wie das Forschungszentrum für Perinatale Epidemiologie im Jahresbericht 2022 schätzt. 

Andreas Kockartz
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Damit scheint im belgischen Bundesland Flandern der sogenannte „Corona-Baby-Boom“ gelaufen zu sein. In der Provinz Ostflandern ist der Rückgang am stärksten zu fühlen (- 5,6 %), in der Provinz Limburg am wenigsten (- 1,3 %).

Mit der Coronazeit als Ausnahme sinken die Geburtenzahlen in Flandern seit mehreren Jahren. Im Vergleich zu 2012 kamen im vergangenen Jahr in Flandern etwa 5.000 Neugeborene weniger zur Welt.

Das Forschungszentrum für Perinatale Epidemiologie stellt eine solche Schätzung zur Zahl der Geburten in den Kreissälen der flämischen Krankenhäuser jedes Jahr gemeinsam mit der Flämischen Landesagentur für Pflege und Gesundheit, mit den 57 Entbindungsstationen der hiesigen Kliniken sowie mit der Brüsseler Uniklinik zusammen. 

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