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Gesundheit

11 Personen mit Brandwunden in der Silvesternacht in Antwerpen eingeliefert, eine davon in Lebensgefahr

In den Notaufnahmen der ZNA-Krankenhäuser in Antwerpen sind in der Silvesternacht elf Personen mit schweren Verbrennungen durch Feuerwerkskörper aufgenommen worden. Ein Patient schwebt noch in Lebensgefahr. Das Sint-Maarten-Krankenhaus in Mechelen hat ebenfalls drei Personen mit Verbrennungen aufgenommen. Ansonsten stellen die Atemwegsinfektionen die Krankenhäuser vor neuen Herausforderungen.

Martina Luxen
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"Die überwiegende Mehrheit hatte Verbrennungen dritten Grades von Feuerwerkskörpern, die in ihren Händen explodiert sind", sagte der Sprecher der Krankenhausgruppe Tom Van de Vreken: "Ein Patient musste sogar auf die Intensivstation eingeliefert werden. Zwar gibt es derzeit keine Amputationen von Fingern, wohl aber schwere Verbrennungen. Diese Patienten müssen also weiterhin in einem spezialisierten Zentrum für Brandwunden wie dem Krankenhaus Stuivenberg betreut werden.”  

Auch in den Notaufnahmen der ZNA herrschte in dieser Nacht mehr Betrieb als in einer normalen Nacht. "Normalerweise nehmen wir in einer solchen Nacht etwa 40 Patienten auf, jetzt waren es 120 - dreimal so viele. Ein Drittel von ihnen war alkoholisiert." 

Im Universitätskrankenhaus von Antwerpen wurden keine Opfer von Feuerwerksunfällen eingeliefert. Nach Angaben des Krankenhauses werden die Betroffenen in Antwerpen in der Regel auch sofort in das Krankenhaus Stuivenberg gebracht. Die UZA erwartet nach wie vor Personen, die durch Feuerwerkskörper Hörschäden erlitten haben. 

Mehr Atemwegsinfektionen

in der Notaufnahme des Imelda-Krankenhauses in Bonheiden herrschte am Wochenende Hochbetrieb, allerdings weniger wegen der Feierlichkeiten, sondern mehr wegen Atemwegsinfektionen", sagt Leiter Marc Gevels: “Infolgedessen ist die Notaufnahme seit geraumer Zeit sehr viel stärker frequentiert. "In absoluten Zahlen ausgedrückt, liegen wir normalerweise bei durchschnittlich 80-85 Anmeldungen pro Tag. In den letzten Wochen und Monaten ist diese Zahl um 30 Prozent gestiegen und erreichte einen Spitzenwert von 144 Einlieferungen pro Tag."

Diese Situation ist auch in mehreren Krankenhäusern der Stadt Antwerpen seit geraumer Zeit zu beobachten und wird auch auf Ebene der Provinzbehörde im Auge behalten. 

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