Die Brüsseler Nachrichtenplattform BRUZZ meldet an diesem 1. Januar, dass bereits am vergangenen Donnerstag ein Auto von den Gleisen der Straßenbahn im Tramtunnel am Bahnhof Süd/Midi geborgen werden musste. Umstehende hatten zunächst versucht, den Wagen aus den Schienen zu holen, doch dies gelang nicht wirklich (Foto).
Brüssel: Und wieder schaffte es ein Auto in den Tramtunnel am Bahnhof Süd/Midi
Der Wagen, gesteuert von einem älteren Mann, fuhr kurz nach 18 Uhr am Donnerstag in den Tramtunnel am Brüsseler Bahnhof Süd/Midi hinein, blieb aber noch in der Straßenbahnstation in den Gleisen hängen. Der Fahrer konnte sein Auto weder vor-, noch zurückbewegen und auch die tatkräftige Hilfe von Umstehenden brachte keine Lösung, wie ein Foto zeigt, dass in den sozialen Medien die Runde macht.
Letztendlich musste ein Abschleppwagen der regionalen Brüsseler Nahverkehrsgesellschaft MIVB/STIB anrücken, um die Gleise wieder freizubekommen. Allerdings musste die Straßenbahnlinie 81 eine Zeit lang unterbrochen werden. Auf den Autofahrer wartet wohl eine „gepfefferte Rechnung“ so MIVB-Sprecherin An Van hamme gegenüber BRUZZ.
Dies ist nicht das erste Mal, dass sich Autofahrer an dieser Stelle in den Tramgleisen festfahren. Seit 2012 sind einige ähnliche Fälle bekannt. Offenbar glauben ortsfremde Fahrer, dass dieser Tunnel mit seinem Trambahnhof auch eine Durchfahrt für Autos ist, denn über einen gepflasterten Bereich können hier Busse und Taxen hineinfahren. Doch warum Autos direkt auf die mittig gelegenen Gleise zusteuern, ist ein Rätsel.
Bei der MIVB/STIB heißt es dazu, dass schon vor dem Tunnel Stoppschilder und Hinweise auf ein Abbiegeverbot den Verkehr auf diese Situation aufmerksam machen und auch Stoppschilder direkt am Tunnel seien unübersehbar. Inzwischen sorgen Barrieren in den Schienen dafür, dass Autos nicht ganz in den Tunnel fahren können, doch dafür bleiben sie dort blockiert und müssen angehoben und abgeschleppt werden.
