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Belgien trägt ab 2023 mit einer Artilleriebatterie zur schnellen Nato-Eingreiftruppe bei

Belgien trägt 2023 mit mehr als 300 Soldaten und der einzigen Artilleriebatterie der Landkomponente zur „Very High Readiness Joint Task Force“ (VJTF) der Nato bei. Dies ist die Speerspitze der schnellen Eingreiftruppe der Nato. Dieser Truppenteil wurde 2014 gegründet und ist seit 2015 operationell. Am 25. Februar 2022, am Tag nach dem russischen Angriff auf die Ukraine, zum ersten Mal in Alarmbereitschaft gerufen. 

Andreas Kockartz Belga
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Aktuell besteht die VJTF aus etwa 11.500 Soldatinnen und Soldaten und im neuen Jahr übernimmt Deutschland das Kommando. Zentrale Leitstelle wird dann die 37. Panzer- und Infanteriebrigade der Bundeswehr. Wie die Nato bzw. die belgische Armeeführung am Samstag meldeten, nehmen insgesamt 9 Nato-Mitgliedsländer an dieser sehr hoch in Alarmbereitschaft stehenden Armee teil: Deutschland, Belgien, Lettland, Litauen, Luxemburg, Norwegen, die Niederlande, Tschechien und Slowenien.

Belgien trägt an dieser Armeeeinheit vor allem mit ihrer Artilleriebatterie aus Brasschaat bei Antwerpen teil. Diese ist mit 105 mm-Kanonen ausgerüstet, die von Lastwagen gezogen werden. 127 Soldaten bilden die Mannschaft dieser Artilleriestellung, wie aus Militärkreisen in Belgien dazu verlautete.

Zu dieser 127-köpfigen Mannschaft kommen jetzt 68 weitere Soldaten und Zivilisten hinzu, die ein „Joint Support Detachment“ bilden. 53 Soldaten bieten logistische und medizinische Unterstützung, stellen Militärpolizisten und sorgen für Kommunikation und Information bis hin zu „Bewegungskontrolle“. 42 Zivilisten bilden eine eher wissenschaftliche Einheit, die auf chemische, bakteriologischen, radioaktive oder nukleare Bedrohungen reagieren.

In einer zivil-militärischen Verstärkung kommen weitere Personen hinzu, die psychologische Hilfe bieten sollen. Damit stellt Belgien 311 Personen, die innerhalb von 7 Tagen einsatzbereit sind, wie aus militärischen Kreisen weiter verlautete.  

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