Mit einem Königlichen Beschluss, der am 1. Januar 2023 in Kraft tritt, wird ein gesetzlicher Rahmen für die Kamerabewachung von kritischer Infrastruktur in Belgien, sprich der Offshore-Windkraftanlagen vor der hiesigen Nordseeküste geschaffen.
Windparks auf hoher See: Kritische Infrastruktur sichern
Vor dem Hintergrund des russischen Angriffskriegs in der Ukraine wurde auch in Belgien deutlich, dass kritische Infrastruktur besser vor Sabotage geschützt werden muss.
Da die belgischen Windräder auf hoher See eine Kapazität von 2,2 Megawatt haben (soviel wie 2 Atommeiler) ist ein besserer Schutz kein Luxus, so Bundesjustizminister Vincent Van Quickenborne (Open VLD), der auch für die Belange der Nordsee zuständig ist. Deshalb werden in absehbarer Zeit feste Überwachungskameras an Windrädern angebracht und es wird von Schiffen und Flugzeugen sowie von Drohnen aus überwacht.
Das betrifft alle Windkraftanlagen in den belgischen Hoheitsgewässern, das Modular Offshore Grind von Netzwerkbetreiber Elia sowie die Radar- und Funktürme und die Messpfähle, die mit diesen Anlagen in Verbindung stehen.
