Am Freitagabend hat ein Frachter, der auf dem Seekanal Brüssel-Schelde unterwegs war, auf Höhe von Neder-over-Heembeek die Buda-Brücke (Foto) gerammt. Diese Hebebrücke ist das Einfahrtstor um Brüsseler Binnenhafen. Durch den Unfall ist die Schifffahrt vom und zum Hafen unterbrochen.
Erneutes Problem für die Binnenschifffahrt in Brüssel: Schiff rammt Buda-Brücke
In nur wenigen Tagen hat erneut ein Frachter auf dem wichtigen Seekanal Brüssel-Schelde eine Brücke gerammt. Ein Unfall in der vergangenen Woche in Vilvoorde (siehe nebenstehenden Beitrag) verlief für die Binnenschifffahrt eher glimpflich, doch jetzt sieht die Sache schlimmer aus.
In der Nacht zum Samstag rammte ein Frachter die heruntergefahrene Hängebrücke Buda-Brücke in Neder-over-Heembeek. Diese Brücke gilt als wichtigste Zufahrt um Brüsseler Binnenhafen, doch dieser Weg ist vorerst versperrt, so Sylvain Godfroid vom Brüsseler Hafen gegenüber VRT NWS: „Als Folge des ansehnlichen Schadens an der Brücke und trotz der Bemühungen der technischen Mannschaften unseres Hafens ist es noch nicht möglich die Brücke in eine höhere Position zu bringen, damit die Schifffahrt wieder aufgenommen werden kann.“
Die Buda-Brücke liegt an der nördlichen Zufahrt zum Brüsseler Hafen. Sie hat eine Durchfahrthöhe von 33 Metern und ist rund um die Uhr in Betrieb. Durch diese Brücke fahren alle Frachter, die zum Vorhafen unterwegs sind, hindurch oder die diesen verlassen wollen.

