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Wie Tongeren seine Dörfer gegen Schlammlawinen bei Unwettern schützen will

Die Stadt Tongeren in der Provinz Limburg hat einen neuen Damm errichten lassen, mit dem die zur Gemeinde gehörenden Dörfer Nerem und Vreven vor Schlammlawinen nach heftigen Niederschlägen und Unwettern geschützt werden sollen. Letztes Jahr legte man einen Damm aus Stroh an, doch dieser musste schon jetzt erneuert werden. Der neue Damm wurde aus Holzhäckseln gebaut, damit das Bauwerk länger hält. 

Andreas Kockartz
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Nerem und Vreren, zwei Dörfer die zur limburgischen Gemeinde Tongeren gehören, haben in den letzten Jahren regelmäßig mit Überschwemmungen und mit Schlammlawinen zu tun, die bei schweren Unwettern und heftigen Niederschlägen von den nahe- bzw. höhergelegenen Feldern herkommen.

Dagegen wurde im vergangenen Jahr ein Damm aus Strohballen errichtet, der entlang des Vrinkseweg angelegt wurde. Genau von dort her fließt der Schlamm aus den höher gelegenen landwirtschaftlich genutzten Feldern in die beiden Dörfer.

„Wir haben den Strohdamm durch einen Damm aus gehäckseltem Holz ersetzt. Der Damm, den wir provisorisch aus Strom angelegt hatten, musste dringend durch einen Damm ersetzt werden, der länger durchhalten kann. Mit dem neuen Damm aus Holzhäckseln wird das mit Sicherheit gelingen,“ so Tongerens Schöffin für öffentliche Arbeiten, Jeannine Vanvinckenroye (Tongeren.nu).

Den Damm hat der technische Dienst von Tongeren selbst gebaut, so Vanvinckenroye weiter: „Er ist an einer Seite etwa 30 Meter lang und an der anderen Seite etwa 50 Meter. Genug lang also, um dafür zu sorgen, dass der Schlamm nicht mehr in die Dörfer strömen kann.“ Der Umweltdienst der Stadt wird jetzt schauen, an welchen Orten in der Kommune weitere Holzhäckseldämme nötig sein könnten. 

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