Am vergangenen Sonntag wurde bekannt, dass ein Hacker persönliche Daten von Bankkunden über ein Datenleck abgreifen konnte und dass dieser diese Informationen über ein Forum im Internet zum Verkauf anbieten würde. Diese Meldung kommt von dem Fachblatt DataNews. Darin heißt es, dass dies die Daten von rund 300.000 Kunden der belgischen Banken Belfius und ING betreffen würde. DataNews schreibt auch, dass der Hacker an diese Daten über eine undichte Stelle in einem Callcenter stammen sollen.
Hacker bietet offenbar persönliche Daten von belgischen Bankkunden zum Verkauf an
Zu den Informationen, die der Hacker anbietet, gehören Angaben wie Name, Vorname, vollständige Adresse, Telefonnummern, die Geburtsdaten und IBAN-Nummern von rund 300.000 belgischen Belfius- und ING-Kunden. Laut DataNews betreffen diese Daten aber keine Angaben zu den Kontoständen oder zu Anlagen der Betroffenen bei den Geldinstituten.
Zunächst gab DataNews an, dass es sich nach eigenen Analysen der angebotenen Daten um Kunden der Belfius-Bank handeln würde, doch die flämische Tageszeitung Gazet Van Antwerpen meldet dazu, dass auch ING-Kunden betroffen seien.
Die angegebenen Banken geben dazu an, dass sie von einem Datenleck nichts wissen. Sie warnen ihre Kunden aber vor Phishing-Versuchen, denn es könnten sich Unbekannte als Mitarbeiter von Belfius oder ING bei den Bankkunden melden, um diese dazu zu bringen, weitere Angaben oder sogar Kontonummern weiterzugeben.
