Arbeitnehmer, die in Belgien einen Firmenwagen nutzen dürfen, der noch auf Diesel oder Benzin fährt, müssen in Zukunft darauf mehr Steuern bezahlen. Dabei wird in erster Linie der Bereich der privaten Nutzung des Firmenwagens belastet. Das kann sich im Gegensatz zu elektrisch betriebenen Firmenwagen auf einige hundert Euro pro Jahr summieren.
Firmenwagen, die mit Diesel oder Benzin fahren, werden in Zukunft höher besteuert
Die zusätzliche Steuer auf diesel- oder benzinbetriebene Firmenautos ist vor allem auf den Ausstoß von CO2 zurückzuführen, denn je nach Höhe des Ausstoßes steigen auch die entsprechenden Abgaben in Belgien. Das kann im Durchschnitt Mehrkosten von bis zu 200 € im Jahr bedeuten.
Wer allerdings ein elektrisch betriebenes Firmenauto fährt, sieht die Angaben nicht erhöht. Hier liegen die Nutzungssteuern für Fahrzeuge ohnehin niedriger, als bei Fahrzeugen mit Verbrennungsmotoren. Da ein E-Auto keine Schadstoffe ausstößt, fallen hier auch keine dahingehenden zusätzlichen Gebühren an.
Inzwischen, heißt es im Automobilsektor in Belgien, erwartet man einen exponentiell steigenden Verkauf von elektrisch betriebenen Firmenwagen im kommenden Jahr. Von bis zu 250.000 Firmenwagen wird hier für 2023 ausgegangen. Davon könnten bis zu 60.000 Neuwagen Elektroautos sein und bis zu 80.000 Hybrid-Fahrzeuge, so der Sektor.
Dies ist auf Fördergelder für E-Autos, auf eine bessere Infrastruktur für solche Fahrzeuge und auf neue Batterien zurückzuführen, die heute einen größeren Nutzungsradius zulassen.
