Die Brüsseler Regierung hat die Baugenehmigung für ein Hallen- und Freibad auf dem Gelände der Schlachthöfe im Stadtteil Anderlecht definitiv bestätigt. Das hat der Brüsseler Staatssekretär für Stadtplanung Pascal Smet am Montag mitgeteilt. Das Projekt wird von der flämischen Regierung mitfinanziert.
Daumen hoch für neues Hallen- und Freibad auf dem Schlachthofgelände in Anderlecht
Die Anlage soll auf dem Dach des Manufakture-Gebäudes auf dem Gelände der Schlachthöfe von Anderlecht entstehen. Im Februar hatte die Region Brüssel die Baugenehmigung für das Projekt erteilt. Das Projekt wird von der Stadtplanungsgesellschaft der Region umgesetzt.
In der Region Brüssel Hauptstadt mit über 1,1 Million Menschen gab es bislang kein einziges dauerhaftes Freibad.
Die Gesamtkosten des Projekts werden auf 20,2 Millionen Euro geschätzt. Der flämische Innenminister Bart Somers bestätigte, dass sich die flämische Regierung mit 3,4 Millionen Euro an dem Projekt beteiligen wird. Die Flämische Gemeinschaftskommission und urban.brussels, eine Verwaltung, deren Ziel es ist, die territoriale Entwicklung der Region auf nachhaltige Weise zu unterstützen, werden 4 Millionen Euro zu den Bauarbeiten beitragen. Die Gemeinde Anderlecht und verschiedene Behörden bündeln ihre Kräfte für die restlichen Millionen.
Es wird auch mit einer Finanzierung aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) gerechnet. Das Konzept für das Freibad ist nun vollständig entwickelt und ein konkretes Datum für die Fertigstellung der Arbeiten wird zu einem späteren Zeitpunkt festgelegt.
