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Alle Vermissten nach Lawinenabgang in Vorarlberg geborgen, auch Flamen unter den Betroffenen

Im österreichischen Bundesland Vorarlberg sind nach einem Lawinenabgang alle Vermissten gefunden worden. "Meine Freundin, mein Schwiegervater und mein Schwager waren verschüttet", sagte der Flame Arnoud Persoon gegenüber VRT NWS, der mit seinen Schwiegereltern im Skigebiet Lech-Zürs Urlaub machte.  

Martina Luxen Belga
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Der Lawinenabgang ereignete sich am Sonntagnachmittag gegen 15 Uhr am 2.700 Meter hohen Trittkopf. Der örtliche Lawinenwarndienst hatte vor großer Gefahr gewarnt. Aufgrund von Bildern, die ein Skifahrer gemacht hatte, gingen die Behörden zunächst davon aus, dass etwa 10 Personen verschüttet worden sein könnten.  

Eine große Rettungsaktion mit Hubschraubern und Lawinenhunden wurde eingeleitet. Schon bald konnte eine Person aus dem Schnee gerettet werden, ein anderer Skifahrer konnte sich selbst befreien. Sie wurden mit Verletzungen ins Krankenhaus eingeliefert, ebenso wie zwei weitere Personen. Sechs Skifahrer blieben unverletzt.

"Soweit wir wissen, können wir davon ausgehen, dass es keine weiteren vermissten Personen gibt", so die Polizei. Da die Rettungskräfte zunächst von möglicherweise etwa 10 Opfern ausgingen, wird die Suche heute trotzdem fortgesetzt, dies "zur Bestätigung". 

Zu den Betroffenen gehörte auch der Flame Arnoud Persoon, der in Vorarlberg Schiurlaub macht. "Auch meine Freundin, mein Schwiegervater und mein Schwager waren von Kopf bis Fuß unter dem Schnee begraben", sagte Arnoud Persoon, der seit vergangenem Montag mit seinen Schwiegereltern in Lech Urlaub macht. "Wir sind heute zu viert Skifahren gegangen und waren gerade auf dem Rückweg vom Trittkopf. Obwohl wir auf den Pisten unterwegs waren, wurden wir von einer Lawine überrascht. Ich fuhr eine Weile voraus und entkam nur knapp der Lawine, aber die anderen wurden von Kopf bis Fuß unter einer 10-20 Zentimeter dicken Schneeschicht begraben."  

Seine Freundin schaffte es, sich selbst zu befreien. Gemeinsam gruben sie einen anderen Mann aus.  

"Meine Freundin sah sofort Blut in der Nähe der Stelle, an der sie selbst begraben war. Sie fand einen Mann, den wir gemeinsam ausgraben konnten, er war in schlechter Verfassung. Als der erste Notarzt eintraf, spritzte er ihm sofort ein Schmerzmittel und dann wurde der Mann mit einem Rettungshubschrauber abtransportiert." 

Insgesamt wurden vier Personen nach dem Lawinenunglück ins Krankenhaus transportiert. Sechs weitere konnten unversehrt geborgen werden. 

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