Ein Priester aus der westflämischen Stadt Waregem ist zu einer Geldstrafe und einem 45-tägigen Fahrverbot verurteilt worden. Nach einem Konzert in einer Kirche hatte der Priester viel zu viel Alkohol getrunken und die zulässigen Höchstmenge für das Führen eines Fahrzeugs weit überschritten. Dennoch setzte er sich hinter das Steuer seines Autos und fuhr auf der Autobahn E17. Als er merkte, dass er sein Handy vergessen hatte, wendete der Geistliche auf der Autobahn und versuchte als Falschfahrer, zur Kirche zurückzukehren.
Betrunkener und falschfahrender Priester zu Geldstrafe und Fahrverbot verurteilt
Der 39-jährige Geistliche hatte das Konzert auf Einladung eines Freundes besucht. Auf dem Heimweg stellte er fest, dass er sein Handy vergessen hatte. Er hielt auf dem Standstreifen an und machte sich auf die Suche nach seinem Smartphone. Als er es nicht finden konnte, fuhr er auf der Autobahn in die falsche Richtung los.
Unterwegs prallte er gegen einen Betonblock auf dem Mittelstreifen. Wenig später gelang es der Polizei, ihn von der Autobahn zu drängen. Glücklicherweise hatte der Priester keine schweren Unfälle verursacht.
Ein Atemtest ergab, dass der Geistliche 1,59 Promille Alkohol im Blut hatte. Sein Führerschein wurde an Ort und Stelle für 15 Tage entzogen. Bei einer Anhörung vor dem Polizeigericht verlängerte ein Richter das Fahrverbot um einen weiteren Monat und verhängte außerdem eine Geldstrafe von 600 Euro gegen den Pfarrer.
