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Inland
Wirtschaft

Energieproduzent Engie wehrt sich gegen zusätzliche Milliardenzahlung für die nukleare Reserve

Der Energiekonzern Engie, der die belgischen Atomkraftwerke betreibt, will sich gegen eine zusätzliche Rechnung in Milliardenhöhe der Bundesregierung wehren. Nach einer Berechnung der Kommission für die nukleare Reserve, soll Engie weitere 3,3 Mia. € in diese Rückstellung fließen lassen. Mit diesem Geld soll später der Rückbau der abgeschalteten AKW finanziert werden, bzw. die Folgekosten und die Lagerung von Atommüll. 

Andreas Kockartz
Veröffentlicht:

Engie kündigte jetzt an, möglicherweise vor Gericht gegen diese Zahlung in Berufung zu gehen. Der Konzern bezeichnet diese neue Rechnung als viel zu hoch und überzogen. Zunächst will Engie aber der belgischen Bundesregierung bzw. der Kommission für die nukleare Reserve einen Gegenvorschlag machen.

Scheitern die Gespräche dazu allerdings, ziehe man in Erwägung, Berufung vor Gericht einzulegen, hieß es dazu bei Engie. Ganz nebenbei fordert der Konzern auch 1,3 Mia. € von der Regierung zurück.

Man beruft sich dabei auf Zusatzkosten, die entstehen, weil die Regierung mit einem konkreten Plan zur Lagerung von radioaktiven Strahlenabfällen aus den Kernkraftwerken auf sich warten lasse.

Aktuell beträgt die sogenannte nukleare Reserve etwa 14,5 Mia. €. Diese soll nach Ansicht der Kommission für die nukleare Reserve und der Behörde Synatom, die die Gelder verwaltet, aufgestockt werden. 

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