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Am frühen Dienstagmorgen: Demonstration der Polizei in Brüssel

Infolge einer weiteren Demonstration der Polizei entstanden am Dienstagmorgen zur Stoßzeit in Brüssel Verkehrsprobleme und vor allem der Innenstadtring war teilweise blockiert. Die Polizisten demonstrierten in der Umgebung des Regierungsviertels einmal mehr für bessere Arbeitsumstände.

Andreas Kockartz
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Die Polizeibeamten blockierten Kreuzungen und Verkehrstunnel im Regierungsviertel und lösten damit ein Verkehrschaos aus. Sie protestierten einmal mehr gegen die belgische Bundesregierung, weil diese gemachten Absprachen zu Gehaltserhöhungen und zur Verrentung der Polizisten nicht einhält.

Laut Carlo Medo, Vorsitzender der Polizeigewerkschaft NSPV, nahmen an dieser Aktion zwischen 300 und 400 Polizistinnen und Polizisten teil. Die NSPV führt diese Aktion gemeinsam mit den anderen Polizeigewerkschaften VSOA, ACV und ACOD durch.

Zwar ist diese Aktion wesentlich kleiner, als die Großdemo der Polizei im November, bei der rund 12.000 Beamte in Brüssel zugegen waren, doch sie legte den Verkehr im Zentrum der belgischen Hauptstadt zeitweise regelrecht lahm.

„Das einzige, dass wir fordern, ist, dass man sich wieder mit uns an einen Tisch setzt, um das Problem zu lösen. Eigentlich sollte man die Polizei nichts ins Bockshorn jagen“, so Medo am Dienstagvormittag. 

Im Laufe des Tages löste sich die Demonstration auf und der Verkehr konnte wieder anlaufen. Die Polizeiaktion führte übrigens auch dazu, dass die Tore des Brüsseler Justizpalastes mit erst mit etwa einer Dreiviertelstunde Verspätung geöffnet werden konnte. Alle Termine, die ab 8 Uhr am Morgen angesetzt waren, hatten dadurch Probleme. 

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