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Zwei große Drogenfunde in Antwerpen in einer Woche: An Weihnachten rieselt auch das weiße Pulver

In dieser Woche wurden im Hafen von Antwerpen insgesamt fast neun Tonnen Kokain gefunden. Die beiden Ladungen waren die Drogen in Bananencontainern versteckt. Die Zollbehörden erwarten ein Rekordjahr bei der Beschlagnahme von Drogen im Scheldehafen.

Martina Luxen
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In dieser Woche haben die Zollbehörden im Hafen von Antwerpen insgesamt fast neun Tonnen Kokain beschlagnahmt. Am Montag waren 3,9 Tonnen Kokain in einer aus Ecuador kommenden Bananenladung gefunden worden.  

Am Mittwoch beschlagnahmten die Behörden weitere 4,8 Tonnen Kokain, ebenfalls in einem Bananencontainer, diesmal aus Panama. 

Der Zoll spricht von einer Spitzenwoche in Bezug auf Drogenfunde, aber es ist auch keine außergewöhnliche Woche. "Weiße Weihnachten, das ist die Zeit, in der sozusagen massenhaft weißes Pulver vom Himmel fällt", sagt Kristian Vanderwaeren, Generaldirektor des Zolls: "Kokain wird dann massenhaft zu den Feiertagen verschickt."  

Der Straßenpreis für “Schnee” ist nach wie vor niedrig und die Produktion in Südamerika wurde ausgeweitet . Auch die Schmuggler werden kreativ. "Früher haben die Leute das Zeug in Sporttaschen transportiert, das ist jetzt weniger der Fall. Wir stellen immer häufiger fest, dass die Leute Kokain in der Struktur der Container verstecken. Das macht es für uns schwieriger, sie aufzudecken und zu entschärfen."  

Im vergangenen Jahr konnte der Zoll im Hafen von Antwerpen rund 90 Tonnen Kokain mit einem Straßenverkaufswert von etwa 6 Milliarden Euro abfangen. "So wie die Dinge laufen, steuern wir in diesem Jahr definitiv auf ein Rekordjahr zu", sagt Vanderwaeren. "Unsere Leute leisten sehr gute Arbeit". 

Der Zoll hofft, die Zahl der Drogenbeschlagnahmungen in den kommenden Jahren weiter zu erhöhen; zu diesem Zweck wurden bereits zusätzliches Personal und Ausrüstung zugesagt. 

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