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Kalmthoutse Heide: Keiner, der in diesen Tagen nicht die Schlittschuh bindet

Es friert seit mehreren Tagen Minusgrade. Das Eis auf dem See in der Kalmthoutse Heide (Provinz Antwerpen) ist sieben Zentimeter dick. Keiner, der in diesen Tagen nicht die Schlittschuh bindet und in den Naturpark fährt, um von diesem kurzen aber heftigen Temperatursturz und dem zugefrorenen See zu profitieren. 

Martina Luxen
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Der Eissee im Naturschutzgebiet Kalmthoutse Heide wird zum Treffpunkt für die Leute von Kalmthout, eine Gemeinde im Nordosten der Provinz Antwerpen, an der Grenze zu den Niederlanden. Hier lernt die Kleinen das Schlittschuhlaufen und zeigen die Großen, was sie können. 

Früher stand das Wasser gut anderthalb Meter hoch. Wegen der Trockenheit der vergangenen Jahre ist es auf Kniehöhe gesunken, erinnert sich ein Bewohner. Der See gefriert deshalb schneller. Auch im vergangenen Jahr hatte es eine Woche lang beinhart gefroren und verwandelte sich das ausgestreckte Gewässer in eine Riesenschlittschuhbahn. 

Die Kalmthoutse Heide in diesem Sommer: Code orange für Brandgefahr

Der Nationalpark ist auf der belgischen Seite circa 3750 Hektar groß und besteht hauptsächlich aus ausgedehnten Heideflächen, einigen Binnendünen und zahlreichen kleinen und untiefen Mooren. Übrigens herrscht in den sandigen Gebieten ein Mikroklima und können die Temperaturen hier im Sommer auf 50 Grad und mehr steigen.

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