Die Zahl der Asylbewerber, die in Belgien um eine dauerhafte Aufnahme bitten, ist im November 2022 zurückgegangen. Dies ist der erste entsprechende Rückgang seit mehreren Monaten, wie Belgiens Staatssekretärin für Asyl und Einwanderung Nicole de Moor (CD&V) mitteilte. Doch Plätze für die Erstaufnahme bleiben Mangelware.
Weniger Asylbewerber und Flüchtlinge im November in Belgien aber auch weiter zu wenig Aufnahmeplätze
Im November 2022 haten etwa 3.400 Menschen in Belgien einen Asylantrag gestellt. Das ist ein Rückgang um rund 800 Anträge gegenüber dem Vormonat Oktober. Doch dieser Rückgaben hat nach Angaben von Asylstaatssekretärin de Moor keine positiven Auswirkungen auf die zur Verfügung stehenden Aufnahmeplätze für Flüchtlinge.
Die flämische Christdemokratin unterstreicht einmal mehr, dass es noch immer zu wenig Unterkünfte für Asylsucher in unserem Land gibt.
Allerdings wurden inzwischen Initiativen ergriffen, damit diese Menschen die Nächte nicht draußen verbringen müssen, was gerade angesichts der deutlichen Minustemperaturen besonders dramatisch ist.
Das Ausländeramt Fedasil und die Asylstaatsekretärin stehhen allerdings fest, dass nicht alle Asylbewerber auf solche Angebote eingehen wollen. Entsprechende Sensibilisierungsmaßnahmen sind mittlerweile eingeleitet worden.
