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Trooz zwischen Verviers und Lüttich an der Weser - Hier sind bis heute nicht nicht alle Schäden beseitigt

EU-Parlament gibt grünes Licht für 87,7 Mio. € für die im Sommer betroffenen Flutgebiete in Belgien

Nach dem Europarat hat jetzt auch das Europäische Parlament weiteren Finanzhilfen für die Bewältigung der Folgen der schweren Flut- und Hochwasserkatastrophe im Sommer 2021 zugestimmt. Im Straßburger Parlament wurden 87,7 Mio. € für Belgien freigemacht. Dieses Geld kommt aus dem europäischen Solidaritätsfonds. 

Andreas Kockartz
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Mit den 87,7 Mio. € soll geholfen werden, die Folgen der Hochwasserschäden weiter zu beseitigen. In Belgien waren vor allem das Wesertal in der Deutschsprachigen Gemeinschaft in Ostbelgien und in der Wallonie betroffen, die Maas in den Provinzen Lüttich und Limburg sowie viele weitere Regionen entlang von Flüssen und Bächen.

In Belgien, genauer in der Wallonie kamen dabei knapp 40 Menschen ums Leben und heute noch sind die Häuser und Wohnungen von tausenden Bürgern beschädigt oder gar unbewohnbar. Auch ist noch immer nicht die gesamte Infrastruktur in den betroffenen Gebieten wiederhergestellt.

Die belgische EU-Abgeordnete Hilde Vautmans von den flämischen Liberalen Open VLD sagte dazu, dass das Geld in unserm Land unter den betroffenen Gebieten und den entsprechenden Behörde aufgeteilt werde, „damit es für die Reparatur von u.a. Infrastruktur für Energie, Wasser, Abwasser, Telekomunikation, Mobilität, Gesundheitswesen und Unterricht genutzt werden kann.“

Den größten Teil dieser Mittel wird der Wallonische Region zugeteilt, die dieses Geld autonom verwenden kann: „Neben der Zustimmung, die wir gegeben haben, plädieren wir auch für eine schnelle Regelung, damit die Beträge schneller zur Verfügung stehen können.“

Insgesamt machte das EU-Parlament für die Hilfe der von der Flutkatastrophe letztes Jahr betroffenen Gebiete in ganz Europa 720 Mio. € frei. Weitere Mittel fließen an Deutschland, die Niederlande, Luxemburg, Österreich, Spanien und Griechenland. 

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