Zum Hauptinhalt springen

Die Unpünktlichkeit der belgischen Bahn soll bis 2026 anhalten

Die noch auszuhandelnden Geschäftsführungsverträge zwischen der belgischen Bundesregierung und der Bahngesellschaft NMBS/SNCB werden nicht dazu führen, dass sich die Pünktlichkeit der Züge in unserem Land verbessert. Dies erscheint aus den angepassten Plänen des Infrastruktur-Dienstleisters der Bahn, Infrabel. Grund dafür ist offenbar, dass im aktuellen Bundeshaushalt die zusätzlichen Mittel für die Bahn zurückgeschraubt worden sind. 

Andreas Kockartz Belga
Veröffentlicht:

Aus diesem Grunde müsse Infrabel Einsparungen beim Unterhalt des Schienennetzes durchführen. „Es wird zuerst eine Verschlechterung und danach eine Stabilisierung der Leistungen des Schienennetzes geben,“ so Infrabel. Das bedeutet im Klartext, dass die Züge in Belgien bis mindestens 2026 weiter so unpünktlich sein werden, wie das derzeit der Fall ist.

Ein nicht unwichtiger Grund für die Verspätung und die Streichung von Zügen sei die Folge von defekten Gleisen oder Oberleitungen, so Infrabel weiter. Der Bahninfrastruktur-Dienstleister geht davon aus, dass es bis etwa 2030 dauern werde, bis es keinen einzigen Gleisabschnitt mehr gebe, auf denen Züge langsamer fahren müssten, weil die Gleise oder die Oberleitung in schlechtem Zustand seien.

Das eigentliche Ziel der NMBS/SNCB-Gruppe war, dass der Unterhaltsrückstand auf den belgischen Gleisnetz bis 2025 abgearbeitet werden würde.    

Lesen Sie mehr über

Meistgelesen

  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5