In der Nacht zum Dienstag sanken die Temperaturen überall in Belgien unter den Gefrierpunkt. Während im Hohen Venn -12°C gemessen wurde, herrschten an der Nordseeküste Temperaturen von gerade mal -4°C. In den kommenden Tagen wird das Quecksilber höchstens bis auf +4°C steigen.
König Winter schlägt zu: -12°C im Hohen Venn - Temperaturen von höchstens +1°C in Flandern
„Tiefkühltemperaturen“ nannte VRT-Wettermann Frank Deboosere die Werte der vergangenen Nacht: -12°C im Hohen Venn, -5°C am Wetteramt KMI in Ukkel bei Brüssel, -5°C in Diepenbeek in der Provinz Limburg und -4°C an der Nordseeküste.
Der Dienstag begann sonnig mit Werten zwischen -3°C im Hohen Venn und höchstens +1°C in Flandern, an denen sich bei mäßigem Wind auch nicht viel ändern wird. Am Abend und in der Nacht zum Mittwoch ziehen Wolken auf und es kann im Süden Belgiens zu winterlichen Niederschlägen kommen. Die Temperaturen sinken dann auf zwischen -2°C und -6°C.
Am Mittwoch zieht von Frankreich her eine Schneezone in Richtung Osten und im Süden an Maas und Sambre können durchaus einige Zentimeter Schnee fallen. Es ist überwiegend bewölkt mit vereinzelt Sonnenschein. Die Niederschlagszone zieht im Laufe des Tages in Richtung Deutschland weiter und nach und nach wird es überall in Belgien trocken. Bei schwachem Wind liegen dann die Temperaturen bei -3°C bis +3°C.
Am Donnerstag bleibt es überwiegend trocken und wechselnd bewölkt bei -1°C bis +4°C, woran sich auch am Freitag und am Samstag nicht viel ändern wird. Es kann aber zu Nebel kommen, der auch gefrieren kann. „Das ist ein einfacher Wintereinbruch, der eigentlich normal für diese Jahreszeit ist“, so Wetter-Kollege Frank, doch das sind wir nicht mehr gewöhnt.“

