Zum Hauptinhalt springen
Inland
Justiz

Pflegerin wegen Brandstiftung mit Todesfolge in einem Pflegeheim in Aarschot verhaftet

Bei den Ermittlungen zu einem Brandanschlag auf das Pflegeheim Sint-Rochus (Foto) in der flämisch-brabantischen Stadt Aarschot im vergangenen Sommer haben die Ermittler eine Person verhaftet. Ein 88-jähriger Bewohner kam bei dem Brand ums Leben. Bei der Verdächtigen handelt es sich um eine 34-jährige Angestellte des Pflegeheims.

Veröffentlicht:

Nach monatelangen Ermittlungen wurde eine Verdächtige festgenommen, die vorsätzlich ein Feuer im Pflegeheim Sint-Rochus in Aarschot gelegt haben soll. Das Feuer brach am 22. Juli dieses Jahres spät nachts in einem der oberen Stockwerke des Heims aus. Alle 162 Bewohner mussten evakuiert werden. Dies erwies sich als schwierige Aufgabe, da viele von ihnen Mobilitätsprobleme haben und/oder an Demenz erkrankt sind. Ein Bewohner, ein 88-jähriger Mann, dessen Zimmer sich in der Nähe des Brandherdes befand, kam in den Flammen ums Leben.

Bald wurde klar, dass das Feuer vorsätzlich gelegt worden war. Nach einer mehr als fünfmonatigen Ermittlung hat die Bundespolizei in Leuven (Flämisch-Brabant) nun eine Verdächtige ermittelt und festgenommen. Ein Ermittlungsrichter hat eine 34-jährige Angestellte des Pflegeheims, wegen des Verdachts der "vorsätzlichen Brandstiftung bei Nacht in einem bewohnten Gebäude mit Todesfolge" verhaftet. 

Meistgelesen

  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5