Ab dem 1. Januar dürfen alle Kaffeekapseln in Belgien in den blauen Müllsack für Plastik und andere Kunststoffe geworfen werden. Das berichten die Zeitungen von Mediahuis. Bislang bringen Verbraucher die Kapseln zur Verkaufsstelle zurück oder werden sie einfach in den Restmüll. Dabei enthalten die Kaffeekapseln noch viele wertvolle Materialien wie Aluminium, Polypropylen und andere Kunststoffe, die sich recyceln lassen.
Kaffeekapseln dürfen ab 1. Januar in den blauen Müllsack geworfen werden
Die Aluminiumkapseln, die Nespresso in den frühen 1990er Jahren auf den Markt brachte, wurden als umweltschädlich kritisiert. Die Marke hatte bereits 2011 mit einem eigenen Einsammelsystem begonnen, wobei derzeit rund 33 Prozent der Kapseln wieder an Nespresso zurückgehen.
Fost Plus, das Unternehmen, das hinter den blauen PMD-Müllsäcken steht, hat mit Nespresso ein Recyclingsystem ausgearbeitet, dem sich auch Konkurrenten angeschlossen haben.
Im ersten Jahr rechnet Fost Plus mit der Einsammlung von rund 4.500 Tonnen Kapseln. Die PMD-Zentren werden so umgerüstet, dass sie die Kapseln aussortieren können, die dann von einem deutschen und einem niederländischen Partner wiederverwertet werden.
Schließlich enthalten die Kapseln noch wertvolle Materialien wie Aluminium, Polypropylen und andere Kunststoffe, die sich recyceln lassen. "Das sind wichtige Materialien, die wir unbedingt in die Recyclingkette einbringen wollen", so Fost Plus: "Durch die Einsammlung in den blauen Müllsack ist dies nun möglich."
