Nach dem 0:3-Sieg im Elfmeterschießen Marokkos gegen Spanien bei der WM brach in einigen belgischen Städten ein Volksfest los. Die marokkanische Gesellschaft feierte diesen historischen Einzug ins Viertelfinale bei der WM in Katar ausgelassen. Leider mussten aber wieder Jugendliche Krawalle anzetteln und Zerstörungen anrichten. Das war vor allem in der Umgebung des Brüsseler Bahnhofs Süd/Midi der Fall und in geringem Maße auch im Antwerpener Stadtteil Borgerhout.
Volksfest aber auch Randale in Belgien nach dem WM-Sieg Marokkos gegen Spanien
In einigen Städten in Belgien feierten tausende Marokkaner ausgelassen und freudig den Einzug ihrer Mannschaft ins Viertelfinale der Weltmeisterschaft in Katar. Das war vor allem in Antwerpen, Brüssel und Gent der Fall. Die Straßen füllten sich rasch nach dem Abpfiff und es wurde Feuerwerk gezündet, getanzt und gesungen.
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Doch überall war die Polizei zugegen und in der marokkanischen Gesellschaft hatten sich einmal mehr Leute zusammengetan, die im Falle des Falles jugendliche Krawallmacher mit Menschenketten davon abhalten sollten, sich mit der Polizei Straßenschlachten zu liefern.
Im Verlaufe des Abends aber gelang es Krawallmachern Randale zu veranstalten, mit Steinen zu werfen, Feuer zu zünden und Zerstörungen anzurichten. Das war in Brüssel vor allem der Fall an der Lemonierlaan und rund um den Bahnhof Süd/Midi der Fall. Die Polizei griff massiv ein - auch mit einem Wasserwerfer - und nahm dutzende Randalierer fest.
Insgesamt meldete die Brüsseler Polizei 114 Festnahmen zu erkennungsdienstlichem Zweck und 5 Personen müssen sich vor dem Haftrichter verantworten.
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In Antwerpen war es hingegen gelungen, Polizei und jugendliche Randalierer mit einer Menschenkette zu trennen. Das war der Fall auf der Turnhoutsebaan im Ortsteil Borgerhout. In Antwerpen waren am Dienstagnachmittag zwei Minderjährige verhaftet worden, die in den sozialen Medien dazu aufgerufen hatten, nach dem WM-Spiel in der Einkaufsmeile Meir „alles kaputt zu schlagen“. Hier wurde allerdings nur gefeiert. Aus anderen Städten, wie aus Gent oder aus Städten in der Wallonie, wurden keine nennenswerte Zwischenfälle gemeldet.


