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In Antwerpen kommen zwei mit Wasserstoff angetriebene Müllwagen zum Einsatz

Die Stadt Antwerpen hat zwei Müllwagen erworben, die sowohl mit Wasserstoff, als auch mit Strom angetrieben werden. Damit sind diese Fahrzeuge CO²-frei. Damit ist die Hafenmetropole an der Schelde die erste Stadt in Flandern, die derartige Fahrzeuge einsetzt bzw. testet. Die Fahrzeuge werden in einer ersten Phase zwei Jahre lang genutzt. Danach wird dieser Einsatz analysiert.

Andreas Kockartz
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Innerhalb der Fahrzeugflotte der Stadt Antwerpen seien die Müllwagen mit Abstand jene Lastwagen, die den meisten Schadstoff ausstoßen würden, sagte Els van Doesburg (N-VA), Schöffin für Stadt- und Umgebungsunterhalt: „Diese Wagen haben den größten Effekt auf den Schadstoffausstoß. Das sind echte Biester, die 65 Liter Diesel auf 100 Kilometern verbrauchen.“

Müllwagen anzuschaffen, die nur elektrisch angetrieben werden, sei für Antwerpen keine Option, so Schöffin van Doesburg: „Die Batterien sind zu schwer und damit können die Müllwagen keine volle Runde fahren. Deshalb haben wir uns für eine Kombination zwischen elektrischem Fahren und Wasserstoffzellen entschieden.“ Ein positiver Nebeneffekt dieser LKW ist übrigens, dass sie kaum Geräusche machen, was vor allem in der Nacht wichtig ist, wenn in Antwerpen der Müll abgeholt wird.

Der Einsatz dieser Fahrzeuge in Antwerpen ist Teil des europäischen REVIVE-Projekts, mit dem 14 dieser Müllwagen in verschiedenen Städten in Europa getestet werden. Mit finanziert wird der Einsatz in Antwerpen durch das Wasserstoff-Unternehmen Clean Hydrogen Partnership, dass bis 2030 bis zu 20 Millionen Tonnen Wasserstoff für Transportaufgaben produzieren will, um zu beweisen, dass dieser Treibstoff in großen Mengen günstig sein kann.

Die beiden Antwerpener Müllwagen können ihren Kraftstoff von einer Wasserstoff-Tankstelle in der Nähe der Antwerpener Müllverbrennungsanlage ISVAG beziehen (Foto oben). 

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