Flanderns Mobilitätsministerin Lydia Peeters (Open VLD) macht 6 Mio. € für die zusätzliche Sicherung der Ufer der Maas frei. Damit sollen einerseits Überschwemmungen vermieden und andererseits die Binnenschifffahrt bei hohen Pegelständen gesichert werden. Aud dem Kabinett der Ministerin verlautete zudem, dass man mit diesen Mitteln Deiche renovieren und Erosionslöcher abdichten wolle.
Flandern investiert 6 Mio. € in die weitere Sicherung der Ufer der Maas
Vor rund anderthalb Jahren wurde Belgien von schweren Niederschlägen, die für extremes Hochwasser sorgten, heimgesucht. Das meiste davon bekamen die Wallonie und das deutschsprachige Ostbelgien ab, doch auch entlang der Wasserläufe in Flandern traten Flüsse über ihr Ufer, wie z.B. die Maas in der Provinz Limburg.
Durch und während den damaligen schwersten Niederschlägen war die Wassermenge, die Mitte Juli durch die Maas schoss, extrem hoch, wie aus den Daten einer Messstation auf Höhe des St. Pieters-Bergs in Maastricht in der benachbarten niederländischen Provinz Südlimburg registriert wurde.
Damals flossen etwa 3.260 Kubikmeter Wasser pro Sekunde durch die Maas. Während der großen Überschwemmungen im Winter 1993 und 1995 wurden „nur“ rund 2.900 Kubikmeter pro Sekunde gemessen…
Inzwischen hat die flämische Behörde für Wasserwege, Vlaamse Waterweg nv, die größten Schäden, die im Sommer 2021 entstanden, beseitigt, doch es müssen noch an einigen Punkten Arbeiten erfolgen, um die Sicherheit am Maasufer zu gewährleisten, so die liberale flämische Verkehrsministerin: „Dabei denken wir an die Löcher, die durch die Erosion am Boden der Maas entstanden sind und an das Wiederherstellen von überfluteten Deichen am Ufer. Weitere Eingriffe müsse zusätzlichen Hochwasserschutz bieten.“
