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Inland
Justiz

Im belgischen Fußballskandal: 10 Verdächtige einigen sich gütlich mit der Staatsanwaltschaft

Im Finanz- und Betrugsskandal im belgischen Fußball haben sich 10 der Verdächtigen gütlich mit der Staatsanwaltschaft geeinigt. Sie haben damit aber nicht ihre Schuld eingestanden und gehen wohl trotzdem straffrei aus. Allerdings muss das Gericht in Antwerpen diesen „Deals“ noch zustimmen.

Andreas Kockartz
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Die 10 Verdächtigen wollen mit der Zahlung eines Bußgeldes ein Strafverfahren umgehen. Dazu haben sie sich mit der Staatsanwaltschaft im Rahmen der Akte „Operation Zero“ einigen können. Dem muss aber noch die Anklagekammer des Antwerpener Gerichts zustimmen. Insgesamt sind 57 Funktionäre, Berater und Spielermakler, die allesamt aus dem Umfeld der ersten belgischen Fußballliga kommen, in den Fußballskandal verwickelt.

Dazu gehören auch Bart Verhaeghe und Vincent Mannaert, führende Vorstandsmitglieder des FC Brügge sowie Patrick Janssens, ehemaliger Bürgermeister von Antwerpen und langjähriges Vorstandsmitglied von Racing Genk, die aber auch zu denen gehören, die sich gütlich mit der Staatsanwaltschaft einigen konnten. Die Vorwürfe gegen die 57 Verdächtigen betreffen Urkundenfälschung, Unterschlagung und Betrug im Rahmen von Spielertransfers. 

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