Am Weltaidstag haben sich Sympathisanten des Instituts für tropische Krankheiten in Antwerpen symbolisch Nepp-Tattoos auf ihre Körperteile geklebt. Die Botschaft ist klar: So kleben auch Vorurteile an HIV-Infizierten oder an Aids-Patienten. Dieses Stigma soll verschwinden, so Vertreter des Instituts.
Am Weltaidstag: Das Institut für tropische Medizin will, dass das Stigma rund um HIV verschwindet
Ein Stigma gegen HIV-Infizierte oder Aids-Patienten sei nirgendwo mehr nötig. Je schneller ein möglicher Betroffener auf HIV getestet werde, je schneller können man diesen mit Medikamenten behandeln. HIV werde dann zu einer chronischen Krankheit, die zudem nicht mehr ansteckend sei, so die Botschaft des Institut für tropische Medizin an diesem Weltaidstag.
Marc-Alain Widdowson, der Direktor des Instituts, sagte dazu gegenüber VRT NWS: „Wenn man sich erfolgreich einer Behandlung mit Medikamenten unterzieht, ist das Virus im Blut nicht mehr zu finden. Dann ist es so, als ob man gar nicht HIV-infiziert ist, denn man hat kein Virus im Blut. Also ist man auch nicht mehr ansteckend. Mann gibt es nicht weiter, wenn man die Medikamente nimmt. Also: Nicht aufzuspüren bedeutet nicht ansteckend.“
