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Inland
Wirtschaft

Viele Unternehmen in Belgien denken daran, durch die Krise Personal zu entlassen

Hohe Inflation, steigende Energiepreise, Kostenexplosion… Rund 40 % der belgischen Arbeitgeber und Unternehmen denken daran, im kommenden Jahr Personal zu entlassen. Dies ist das Ergebnis einer Umfrage unter 1.600 Unternehmen durch den Personaldienstleister Liantis. Fast alle der Befragten gehen davon aus, dass ihre Personalkosten im kommenden Jahr deutlich steigen werden.

Andreas Kockartz Belga
Veröffentlicht:

Die hohe Inflation in Belgien sorgt dafür, dass die Unkosten der Arbeitgeber vor allem im Personalbereich deutlich steigen werden. Durch die automatische Indexierung der Einkommen an die Lebenshaltungskosten steigen die Löhne und Gehälter. Befürchtet werden Mehrkosten von 10 bis 30 % pro Mitarbeiter.

Dies sorgt dafür, dass nicht wenige Unternehmen und Arbeitgeber daran denken, Personal zu entlassen oder vielmehr entlassen zu müssen, so due Liantis-Umfrage. Zwar warten die Betroffenen noch ab, wie sich die Lage auch auf weltpolitischer Ebene entwickelt, zum Beispiel im Bereich der Energiepreise, doch bei vielen gehen die Überlegungen schon jetzt weit.

Paradoxerweise suchen aber auch zahlreiche Unternehmen und Behörden aktuell nach zusätzlichem Personal. Akuter Personalmangel sorgt dafür, dass Unternehmen ihre Produktion herunterfahren, Aufträge nicht annehmen können oder dass auch Behörden Dienstleistungen nicht oder nur eingeschränkt anbieten. Gesucht werden laut Liantis vor allem Fachkräfte in den Bereichen IT, Pflege und Gesundheit, Handel und Einzelhandel oder Ingenieurswesen. 

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