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Inland
Justiz

Erneut Polizist am Brüsseler Nordbahnhof angegriffen

In der Nähe des Brüsseler Nordbahnhofs ist am Montagabend erneut ein Polizist angegriffen worden. Bei einer Kontrollaktion gegen Taschendiebe versuchte eine Person einen Beamten in Zivil mit einem Cuttermesser anzugreifen. Der Polizist konnte die Attacke abwehren und sich zunächst entfernen. Der Täter, ein Minderjähriger, und der zweite Verdächtige konnten wenig später gefasst werden.

Andreas Kockartz
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Bei einer Aktion gegen Taschendiebe wollte eine Polizeistreife in Zivil in der Vooruitgangstraat am Brüsseler Nordbahnhof zwei verdächtige Personen überprüfen, die sie vorher beschattet hatten. Doch bevor die Beamten zur Kontrolle übergehen konnte, zückte eine der Personen ein Cuttermesser und versuchte einen der Polizisten anzugreifen. Dieser konnte die Attacke allerdings abwehren und sich entfernen.

Die beiden Verdächtigen konnten danach festgenommen werden. Einer der beiden sei eine erwachsene Person ohne gültige Aufenthaltsgenehmigung gewesen, so ein Polizeisprecher danach. Der Mann wurde in ein geschlossenes Zentrum der Ausländerbehörde Fedasil gebracht. Gegen den zweiten Verdächtigen, ein Minderjähriger, der das Cuttermesser zückte, hat die Brüsseler Staatsanwaltschaft Ermittlungen aufgenommen.

Dies ist bereits der zweite Messerangriff auf Polizisten in dieser Gegend in nur wenigen Tagen. Am 10. November wurden zwei Polizisten in der Aarschotstraat hinter dem Nordbahnhof auf Ebene des Stadtteils Schaarbeek mit einem Messer angegriffen (Video oben). Einer der beiden Polizisten starb an seinen Verletzungen. Der zweite Beamte wurde schwer verletzt, überlebte den Angriff aber.  

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